Best Blog Award – danke für das Blogstöckchen!

Puh, das schlechte Gewissen. Mein ureigener Fortbildungsmarathon und ein volles Auftragsbüchlein gingen vor und vor und vor … Und mein Blog? Das große Schweigen. Und mitten hinein wirft mir ganz unerwartet Ulrike Hecker von ihrem wunderschönen Bambooblog  ein Blogstöckchen zu. Mit Fragen, die auf den ersten Blick einfach zu beantworten scheinen … aber was ist schon einfach für eine, die sich so ungern festlegen lässt …

Nun denn, es ist vollbracht. Ich nehme dankend an und reiche gern weiter. Die Regeln?

Die tradierten Regeln für den Best-Blog-Award lauten:
1. Einfach einen Post zum Thema verfassen, das Bildchen vom Award einfügen und mit demjenigen verlinken, der ihn dir verliehen hat.
2. 11 Fragen beantworten.
3. 10 weitere Blogger taggen und ihnen 11 Fragen stellen.
4. Die 10 Glücklichen mit einem Kommentar auf den Award aufmerksam machen.

Seid ihr dabei?

Hier zunächst meine Antworten auf Ulrikes Fragen: Weiterlesen

„Seien Sie doch froh, dass nichts passiert ist!“

Polizeilich verordnetes Reframing *

Es klingelt. Nicht einmal, nicht zweimal, gleich dreimal. Lang und laut und mit nur ganz kurzer Unterbrechung. Und noch ein viertes Mal. Die Person, die gestern Abend vor unserer Haustür stand, musste es offensichtlich eilig haben. Rasch lief ich die Treppe hinunter. Vor mir stand eine Polizistin, die nach einem Herrn fragte, dessen Nachname an den meines Mannes erinnerte. Ob der hier wohne? Ja, tue er. Was denn los sei? Sein Auto sei angefahren worden.

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Sabine Walther-Vuskans
Lektorat in Bremen
Kornstraße 11
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www.lektoratinbremen.de

 

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„Darüber darf man ja eh nicht reden.“

Wahrheiten basteln für Anfänger

Die Lüge ummantelt sich gern mit zerfaserten und zerfaselten Wahrheiten. Davon leben gegenwärtig zahlreiche Kraut-und-Rübengespräche, in denen sich jeder lang und breit zu allem und jedem äußert. Um dann zu bedauern, dass man in diesem Lande die Wahrheit ja eh nicht mehr sagen dürfe. Der Beginn ist eigentlich immer derselbe: Jemand wirft erregt eine Nachricht in die Runde, die er irgendwo gelesen oder gehört hat. Die hat er zwar nicht wirklich überprüfen können, dafür passt sie aber perfekt in sein Weltbild. Sehr beliebt sind beispielsweise Meldungen, denen zufolge Deutschen (also den richtigen Deutschen) irgendwas weggenommen werden soll, Katholiken Brunnen vergiften oder irgendein Weltuntergang bevorsteht, an dem wahlweise die Juden, die Moslems, die Maya, der Papst, Außerirdische oder Frau Merkel schuld sind. Es können aber auch historische Wahrheiten sein, so etwas wie: Der Zweite Weltkrieg hat gar nicht stattgefunden/ist nur aus Versehen passiert/war eine Planung der Schappaluten! Oder: Historiker haben herausgefunden, dass schon seit dem 18. Jahrhundert Pläne bestehen, die Bundesrepublik zu vernichten. Oder: Schon zur Zeit von Jesus wollten die Juden Weihnachten abschaffen. Wenn du dir selbst eine solche Wahrheit basteln und sie verbreiten willst, lies diese kleine Anleitung. Weiterlesen

Aus dem Korrekturkästchen: Ein bisschen Plagiieren gibt es nicht

Ein paar Wörter umzustellen, reicht nicht aus, um dem Plagiatsvorwurf zu entgehen. Worauf Studierende achten sollten, skizziert der folgende Beitrag.

Geübten Lesern fallen Plagiate auf. Auch ohne maschinelle Überprüfung.

Wird mir eine Arbeit zur Korrektur anvertraut, passiert es bei der Fehlersuche zunehmend häufiger, dass mir einzelne Textpassagen auffallen, die so ganz und gar nicht ins Gesamtbild passen. Fehlerfreie Sätze, im reichhaltigen Nominalstil, mit passenden Funktionsverbgefügen, korrekter n-Deklination und was sonst so alles zum wissenschaftlichen Klappern gehört. Manchmal ist es auch nur eine winzige Änderung im Stil, im Rhythmus, in der Betonung. Das ist dann der Moment, in dem ich einen solchen Satz kopiere, ihn in eine gebrauchsübliche Suchmaschine eingebe und feststelle, dass mich mein guter Riecher mal wieder nicht getäuscht hat. 1:1 übernommen, allenfalls ein Komma fehlt. Gebe ich dieselbe Passage anschließend in einen kostenlosen Plagiatsfinder ein, schlägt dieser nicht unbedingt Alarm. Ich habe wohl doch mehr Erfahrung, was das Aufspüren von Plagiaten anbelangt. Auch wenn mir überhaupt nichts daran liegt. Weiterlesen

Der Tod ist kein „Anfang des Sterbenden“*

„… vielleicht ist der unfaßbare Augenblick, in dem wir vom Leben zum Tod übergehen, unsere arme Ewigkeit.“**

(Arthur Schnitzler)

Gedanken über das Sterben und die Unterscheidung von Tod und Todeszeitpunkt anlässlich der Bielefelder Tagung zum Thema: „Die Wichtigkeit, tot zu sein – die Tote-Spender-Regel und die Ethik der Transplantationsmedizin.“

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Wann ist der Mensch tot genug?

Nun tagen sie wieder. Und fragen: Wann ist ein Mensch tot? Oder besser? Wann ist er tot genug, damit man ihm die Organe entnehmen darf? Vom Hirntod wird die Rede sein und vom Herztod. Und von einem Todeszeitpunkt, der als Moment der Irreversibilität, der Unumkehrbarkeit, definiert ist. Denn die eigentliche Frage, das Problem, vor das sich der Mediziner gestellt sieht, lautet ja nicht: Ist der Mensch, dem wir Organe entnehmen wollen, tot? Sondern: Ist es sicher, dass keine Chance besteht, sein Sterben noch einmal umzukehren? Daran bemisst sich die Bestimmung des Todeszeitpunktes im Zusammenhang mit Organtransplantationen. Umso verblüffender, dass das Sterben selbst in dieser Debatte nicht vorkommt. Weiterlesen

Zählmarken der VG Wort für Texte im Internet

Plug-in erleichtert die Eingabe und Erfassung

Bin schon wieder begeistert. Und wie! Nachdem ich es überall hatte jauchzen hören – Auszahlung von der VG Wort für Texte im Internet steht an –, dachte ich mir, ich könnte doch auch mal versuchen, die Anleitung zum Einbauen der Zählmarken zu verstehen. Schließlich ist es schon lange her, dass ich etwas zu Papier gebracht habe, das meiste landet nun im Netz. Tja, wer die hauseigene Anleitung der VG Wort kennt, versteht vielleicht mein Leiden …

Statt eines Mitjauchzens erfolgte ein tiefer Seufzer … muss ich da jetzt auch wieder ran? Würde es mir gelingen, auf meiner Baukastenwebseite und im zugehörigen Blog irgendwas zu finden, was nach einem Quelltext aussieht, in den ich den HTML-Code Marke für Marke einfügen könnte? Ehrlich gesagt, ich verstehe noch nicht mal meinen Toaster. Die technische Seite des Internets und Programmiersprech tragen für mich ganz eindeutig ein blaues rotes Lichtschwert. Gehören auf die dunkle Seite der Macht. Aber mir und allen, denen es ähnlich geht, kann geholfen werden.

Eine kurze Suche führte mich auf die Seite von „Oiger“, dort fand ich den entscheidenden Hinweis: Seit Februar 2013 gibt es ein Plug-in, das sich einfach in Word Press installieren lässt. Und was soll ich sagen: Es funktioniert.

 

Installation und Anzeige

Die Installation ist denkbar einfach. Einloggen in den Admin-Bereich, nach Plug-in suchen, hereinladen, installieren, aktivieren. Fertig. Anschließend wird in der Artikelliste neben jedem Beitrag angezeigt:

-  wie viele Anschläge er umfasst (wichtig, da Prosatexte erst ab 1800 Zeichen berücksichtigt werden) und

-  ob bereits eine Zählmarke dafür eingefügt wurde.

Unterhalb der Eingabemaske für den jeweiligen Artikel erscheint nun ein Eingabefeld „VG Wort“. Dort lässt sich der Code für die Zählmarke direkt einfügen. Noch ein Klick auf „speichern“ und das, was zuvor kompliziert erschien, ist in wenigen Sekunden erledigt. Was das Programm nicht kann: Prosatexte von Gedichten unterscheiden (für Gedichte, die berücksichtigt werden sollen, ist keine Mindestzeichenzahl vorgeschrieben). Das macht aber nichts, denn auch wenn der Zähler anzeigt, dass die Mindestzeichenzahl nicht erreicht wurde, lässt sich ein Code einfügen.

Bestellt werden die Zählmarken online über die VG Wort. Der Nutzer hat die Wahl zwischen einer PDF- und einer CSV-Datei. Ich habe mir eine PDF-Datei heruntergeladen. Mithilfe des über Chip.de heruntergeladenen PDF-XChange Viewers kopiere ich den Code der jeweiligen Marke aus der Datei und füge ihn direkt ein. Um den Überblick zu behalten, welche Marke in welchem Beitrag steckt, habe ich mir zusätzlich eine einfache dreispaltige Tabelle angelegt. Ein dickes Danke an die Erfinder dieses Plug-ins!

 

 

Wird meine Mudda Chef?

“Meine Mudda wird Chef“, leuchtet es mir heute in weißen Lettern von einem Plakat entgegen. Ich bleibe einen Moment stehen, um es genauer zu betrachten.

Ich gebe zu, das Wahlplakat der Grünen bringt mich im ersten Moment zum Lachen. Ein fröhlicher Dreikäsehoch freut sich über die Zukunftschancen seiner Mutter und damit über seine eigenen. Die Botschaft ist klar, es sollen auch die sozial schlechter Gestellten in diesem Land eine Chance haben. Das Bild ist emotionalisierend, die Verbindung zu den bekannten Deine-Mudda-Witzen verkehrt deren Pointe ins Gegenteil. Die Mutter ist nicht die verachtenswerte Asoziale, über die man herrlich battlen kann, sondern eine gut gebildete, sauber gekleidete, vermutlich wunderbar duftende junge Frau, die Familie und Beruf meisterhaft unter einen Hut bekommt. So die Vision. Weiterlesen

6 Textertipps, die ich nicht mehr hören kann – nebst einer Anrufung des Lesers

So lernen Sie besser schreiben. Oder: 10 Tipps, die Ihre Texte verbessern. Oder irgendwas mit einer Zahl, Tipps und besser, einfacher, werbewirksamer. Es kommt der Moment, da verstehst du: Du musst diesem Link im Newsletter nicht folgen. Du weißt eh, was drinsteht. Wolf Schneiders Lebenswerk als Zehnpunkteprogramm. Der kleine Katechismus des Schreibens, der dazu führt, dass alles irgendwie gleich klingt. Verständlich. Kurz. Kein Passiv, kein man. Bildchen rein, Grafiken rein, Füllwörter raus. Alles richtig, aber … Schreiben ist doch kein Textetöpfern nach Anweisung. Schreiben ist auch nicht die Kunst, Wortketten von gleichförmiger Länge zu basteln. Im Schreiben bilden wir Klänge ab. Die bestenfalls auch noch was bedeuten. Texte, wie ich sie schätze, haben eine Stimme, einen Tonfall. Der – noch einmal bestenfalls – perfekt zu den Inhalten passt. Den der Leser – der aufmerksame Leser – innerlich hört. Und verändert, indem er ihm seine Stimme, seine Lesart beifügt.

Schreibtipps für Leser

Und damit sind wir bei dir, geneigter Leser. Weiterlesen