Texter in Bremen:individuell,intelligent,intensiv

Manche Menschen malen oder musizieren, tanzen oder töpfern, um sich zu entspannen. Ich schreibe. Für andere. Für mich. Auf diesen Seiten stelle ich Ihnen einige Ergebnisse vor. Texte, die ich für andere Auftraggeber verfasst habe, sind nicht dabei. Stattdessen finden Sie hier beispielsweise Arbeiten, die ich während meines Studiums verfasst habe. Den Versuch etwa, Roland Barthes’ „Mythen des Alltags“ zu erklären, um mit deren Hilfe Alltagsmythen der Gegenwart zu enttarnen. Ob mir dies gelungen ist, können Sie hier nachlesen.
 

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Auch die Verschriftlichung der Welt ist ein Thema, mit dem ich mich intensiv befasst habe. Es schien mir ein zentrales Motiv in Grimmelshausens berühmtem „Simplicissimus“ – was ich in meiner Magisterarbeit zu beweisen versuchte, die den schönen Titel trägt: "'... als wenn sie die Orthographia selbst ausspräche'. Grimmelshausens Simplicissimus im Spannungsfeld von Oralität und Literalität."


All diese und andere Arbeiten wurden im Grin-Verlag veröffentlicht. Eine komplette Auflistung findet sich hier.

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Als letzter Text dieser Reihe entstand „Die Angst vor dem Dunkel des Brunnens.“ Letztlich handelt es sich um eine Fortsetzung meines Bemühens, Alltagsmythen zu enttarnen, scheinbare Selbstverständlichkeiten unseres Denkens und Handelns zu überprüfen. Gibt es noch Übereinstimmungen zwischen jenem stinkenden und stänkernden Tod, dem man im Mittelalter begegnete, und dem heutigen sterilen Tod, der immer mehr zum unsichtbaren Risiko, zur alles überschattenden Bedrohung wird? Wo wurde und wo wird die Grenze zwischen Sterben und Tod gezogen?

Anlass zum Schreiben wurde mir ein Phänomen, das man heute als "Nahtodeserfahrung" bezeichnet. Aber es war keinesfalls meine Absicht, dieses Phänomen als Erleben des konkreten Todes zu bestätigen. Im Gegenteil.  Dass eine Grenzerfahrung, während derer ein Mensch sich als "außer sich" erlebt, als Erfahrung des Sterbens gedeutet wird, ist erst möglich, nachdem sich in der europäischen Tradition ein ebenso unbemerkter wie unheimlicher Wandel in der Todesvorstellung vollzogen hatte: Der Tod hatte seinen Platz verlassen, war über Pestgräber und infizierte Brunnen ins Leben hineingewankt. Toter und Sterbender konnten nicht mehr voneinander unterschieden werden. Was aufgrund der Verwirrung der Begriffe aber kaum wahrgenommen wurde und wird. Auch diese Studie ist im Grin-Verlag erhältlich.

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"Atem Sein" ist das Ergebnis meines Ringens mit lyrischen Formen u n d mit meinem Glauben. Enthalten sind 43 Gedichte rund um die Themen "Im Dialog mit Dir", "Am Ende - die Liebe", "Zeitgeist" und "Außer sich". 

Taschenbuch: 268 Seiten
Verlag: Grin Verlag; Auflage: 1. (15. Februar 2011)
ISBN-10: 364082640X
ISBN-13: 978-3640826407


Broschiert: 72 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2. Auflage. (9. Januar 2012)
ISBN-10: 3842351615
ISBN-13: 978-3842351615