Best Blog Award – danke für das Blogstöckchen!

Puh, das schlechte Gewissen. Mein ureigener Fortbildungsmarathon und ein volles Auftragsbüchlein gingen vor und vor und vor … Und mein Blog? Das große Schweigen. Und mitten hinein wirft mir ganz unerwartet Ulrike Hecker von ihrem wunderschönen Bambooblog  ein Blogstöckchen zu. Mit Fragen, die auf den ersten Blick einfach zu beantworten scheinen … aber was ist schon einfach für eine, die sich so ungern festlegen lässt …

Nun denn, es ist vollbracht. Ich nehme dankend an und reiche gern weiter. Die Regeln?

Die tradierten Regeln für den Best-Blog-Award lauten:
1. Einfach einen Post zum Thema verfassen, das Bildchen vom Award einfügen und mit demjenigen verlinken, der ihn dir verliehen hat.
2. 11 Fragen beantworten.
3. 10 weitere Blogger taggen und ihnen 11 Fragen stellen.
4. Die 10 Glücklichen mit einem Kommentar auf den Award aufmerksam machen.

Seid ihr dabei?

Hier zunächst meine Antworten auf Ulrikes Fragen:

Welches war Dein beliebtester bzw. meistbeachtester Blogartikel?

Ganz eindeutig: „6 Textertipps, die ich nicht mehr hören kann – nebst einer Anrufung des Lesers.“ Was aber auch daran lag, dass das Netzwerk Texttreff den Artikel über Facebook geteilt hat. Danke!

 

Welchen Deiner Blogartikel magst Du selbst am liebsten?

Jetzt hat man seine Zukunft gesichert. Ich werde Negerprinzessin.

Trotz einiger Schwächen. Und obwohl ich dafür schon den Vorwurf des “subtilen Rassismus” kassiert habe. Allerdings von einem anonymen Schreiber, deshalb habe ich den Kommentar hier nicht veröffentlicht.

Welche Musik hörst Du, wenn Du an Deinem Blog schreibst? Oder hörst Du gar keine?

Ich höre nur noch selten Musik, beim Schreiben nie. Meistens folge ich beim Schreiben einem Rhythmus – von dem mich die Musik ablenken würde. Aber du bringst mich auf eine Idee: Vielleicht versuche ich demnächst mal v o r dem Schreiben die passende Musik zu hören!

Wenn Du für einen wohltätigen Zweck bloggen müsstest, worüber würdest du schreiben?

Über Menschen oder Ereignisse aus/in meiner Umgebung.

Was bedeutet Reisen für Dich?

Reisen ist für mich etwas grundsätzlich anderes als Urlauben. Urlaub machen heißt: Mit der Familie Spaß haben, an einem schönen Ort viel Zeit draußen verbringen, baden, Fahrrad fahren, herumtollen, faul in der Sonne liegen … genießen. Dazu muss ich nicht ins Ausland fahren. Reisen bedeutet dagegen, mich an Orte zu begeben, an denen ich mich fremd fühlen kann, die mir Einblick in eine neue Welt und einen veränderten Blick auf das Gewohnte, Vertraute ermöglichen.

Kümmert Dich die Politik und/oder die Religion eines Landes, wenn du dorthin reist?

Ich würde sicher nicht in Kriegsgebiete fahren oder in Länder, in denen ich als Frau ohne männliche Begleitung keine Fahrkarte kaufen darf. Nordkorea zieht mich auch nicht gerade an. Ansonsten sind das keine Kategorien mehr, in denen ich denke oder anderen Menschen begegne. Ich bin allem gegenüber skeptisch, was sich institutionalisieren lässt, mag aber Menschen, die sich für etwas begeistern. Ich selbst bin gläubig, aber nicht religiös, da ich keiner offiziellen Lehre ganz folge.

Wie wichtig für Dich sind Museums-, Kirchen- und Tempelbesuche unterwegs?

Museen sind für mich eher weniger wichtig. Mit einer Ausnahme: Ich möchte noch einmal eine ausgedehnte Museumstour durch Wien starten. Und würde mir dafür viel Zeit nehmen. Kirchen sind ein Muss und soweit mir zugänglich auch Tempel, Synagogen, Moscheen. (Wobei mir gerade auffällt, dass ich noch nie in einer Moschee war. Nicht einmal hier vor Ort. Wird nachgeholt!) Ich kenne keine anderen Orte, an denen sich Geschichte so intensiv spüren, ja einatmen lässt. Es sind aber nicht unbedingt die großen Prachtbauten, die mich anziehen. Eher die kleinen alten Gebetshäuser, in denen man noch spüren kann, dass dort über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte gebetet, gelitten, gelacht und geweint wurde (und wird).

Bereitest Du Dich mit dem Lesen spezieller Lektüre (außer dem Reiseführer) auf das zu besuchende Land vor?

Da ich im Moment nur Urlaub mache und nicht reise (siehe oben) – nehme ich mir zu wenig Zeit für eine intensive Vorbereitung. Einen Reiseführer lese ich in jedem Fall vorher und habe ihn auch dabei. Meistens kommt er in einem sehr zerfledderten Zustand wieder mit nach Hause. Und ich versuche immer, ein paar Bröckchen der Landessprache zu lernen, damit ich wenigstens einen Gruß und ein paar Höflichkeitsformeln aussprechen kann.

Lieblingsland und Lieblingsdichter dort?

Im Moment träume ich davon, mich im Alter irgendwo an der dänischen Küste niederzulassen. Ich liebe das Meer, die Nordsee, den freien Blick, die steife Brise. Ich habe mich in keinem anderen Land bisher so sicher und wohlgefühlt. Als Lieblingsdichter kann ich allerdings nur Hans Christian Andersen erwähnen – da ich, Asche auf mein Haupt!, mich mit der dänischen Literatur noch gar nicht befasst habe. Aber „Die Prinzessin auf der Erbse“ – das können meine armen Geschwister bezeugen, die es mir Abend für Abend vorlesen mussten – war und ist bis heute mein Lieblingsmärchen.

Wenn Dir jemand 5.000 Euro geben würde, wofür würdest Du sie ausgeben?

Vielleicht würde ich mir eine kleine Auszeit vom bezahlten Schreiben gönnen, um eigene Ideen voranzubringen. Oder sie als Anzahlung für meine kleine dänische Datscha zurücklegen.

Das Lied Deines Lebens?

Ich bin noch dabei, es zu komponieren. ;)

So viel von mir.

 

Weitergeben möchte ich das Blogstöckchen an:

Andrea Behnke http://blog.andreabehnke.de/jeden-tag-eins/

Andrea Brinkmann, Katja Maack und Uwe Koch: http://bremenschnackt.wordpress.com/

Birge Tramontin: http://textreicheideen.wordpress.com/

Claudia Fahlbusch http://inspirationsblog.ch/portraet/

Christiane Weber http://dritteranlauf.wordpress.com/

Daniela Dreuth http://kinderohren.wordpress.com/

Ines Balcik http://sprachblog.ib-klartext.de/lektorat.php

Manuela Sanne http://www.taltexte.de/blog/

Susanne Schöder http://www.stempelabc.info/blog/

Meine Fragen an euch:

1.       Seit wann bloggst du?

2.      Was gab dir den Anstoß zum Bloggen?

3.       Wie ging es dir, nachdem du deinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht hattest?

4.       Hast du das Bloggen schon mal verflucht?

5.       Wenn du schreiben könntest wie … Welchen Namen würdest du dann gern (wenn

überhaupt) an die Stelle der Pünktchen setzen?

6.       Wenn du davon leben könntest – würdest du dann hauptberuflich bloggen wollen?

(Oder tust du’s bereits?)

7.       Wie viel und welche Werbung verträgt ein Blog?

8.       Glaubst du, dass du auch als Rentner/in noch bloggen wirst? Was werden deine

Themen sein?

9.       Seit Edward Snowdens Enthüllungen ist es amtlich, dass wir alle bespitzelt werden.

Beeinflusst dich das beim Schreiben?

10.   Gibt es ein Motto, eine Lebensmaxime, ein Prinzip, das für dich besonders wichtig ist?

11.   Wenn du für einen Menschen, der dir besonders wichtig ist, einen Rucksack packen

solltest – welche drei Dinge würdest du auf jeden Fall hineintun?

 Ich bin gespannt auf eure Antworten!

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15 Gedanken zu “Best Blog Award – danke für das Blogstöckchen!

    • Schön wieder von dir zu hören und zu lesen, Christiane! Ich sah dich schon auf d e m Weg – was du dann wohl in den Rücksack packst? Und danke für die Lacherlaubnis – *andieeigeneNasefass*;).

  1. Hi,
    ich habe diesen Artikel soeben in der Blogsuche in Google entdecken können und möchte mich an deinem Blogstöckchen mit einem meiner Blogs beteiligen. Die Fragen finde ich schon mal sehr interessant und kann dazu auch etwas beitragen.

    Was ich hier noch cool finden würde, wäre es ein eMail-Kommentar-Abo und für dieses Vorhaben gibt es einige Plugins. Vll. setzt du mal bei Zeiten um. So müsste ich nicht via RSS abonnieren und alles per Mail, was sehr bequem ist und viele deiner Leser würde es auch nutzen. Das kenne ich aus Erfahrung :) .

  2. Liebe Manuela,

    bestimmt mag das jemand! Vielen Dank fürs Mitmachen und für deine Ermunterung, die “Kunst des Möglichen” zu entdecken!

    Herzliche Grüße

    Sabine

  3. Pingback: Best Blog Award für das Kinderohren-Blog! | Kinderohren

  4. Liebe Sabine,

    entschuldige, dass ich erst mit Verzögerung antworte. Wahrscheinlich kann ich auch nur mit etwas Verzögerung dein Stöckchen aufnehmen. Vor allem weiß ich gar nicht, ob ich das Blogstöckchen 11x weitergeben kann, da ich ja nicht so einen wirklichen Kommentar-Blog pflege. Mit dem Laufblog bin ich besser vernetzt, aber die Leutschen laufen nur und sammeln keine Stöcke. Was also tun? Darf ich trotzdem mitmachen, auch wenn ich nicht elf Leute finde, die sich beteiligen wollen?
    Deine Fragen sind jedenfalls richtig interessant, Antworten finde ich bestimmt darauf. :)
    Liebe Grüße
    Manu

    • Liebe Manuela,

      das Gute an den Stöckchen ist doch: Die können nicht ohne uns davonlaufen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst. Und da es ja kein Kettenbrief sein soll, entscheidest natürlich du, wann und an wen du den Award weitergibst!

      Herzliche Grüße

      Sabine

  5. Danke für die interessanten Antworten! Deine eigenen Fragen lassen mich nachdenken. Ich habe nun einiges zum Stöbern, vor allem die Blogs, an die Du Deine Fragen gestellt hast.
    Ich wünsche Dir allzeit volle Auftragsbücher
    Liebe Grüße
    Ulrike

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